19. August 2026
18:00 Uhr: Im Gespräch mit Steffi Lemke, an der Mulde beim „Eierschneider“
19:00 Uhr: Diskussion im Gemeinde- und Diakoniezentrum, Georgenstraße 15, 06842 Dessau-Roßlau
Welche Folgen haben fortschreitende Trockenheit und sinkende Wasserstände für Natur, Landwirtschaft und die Elbe in der Region und welche Lösungen gibt es? Zur Diskussion dieser Fragen lädt der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen Dessau-Roßlau am Mittwoch, 19. August 2026 ein. Zu Gast sind die ehemalige Bundesumweltministerin Steffi Lemke MdB, Iris Brunar vom Verein Pro Elbe sowie Tilo Rose, Bio-Landwirt aus der Region.
Bereits um 18 Uhr findet ein öffentlicher Vor-Ort-Termin an der Mulde am sogenannten „Eierschneider“ statt. Dort wird Steffi Lemke gemeinsam mit Interessierten die Situation an Mulde und Tiergarten in Augenschein nehmen und über die Auswirkungen anhaltender Trockenperioden ins Gespräch kommen.
Längere Hitze- und Dürrephasen haben zunehmend Auswirkungen im Dessau-Wörlitzer Gartenreich, auf Oberflächengewässer, Grundwasser und die Landwirtschaft. Niedrige Wasserstände der Elbe und Mulde, absterbende Bäume und zunehmender Bewässerungsbedarf in der Landwirtschaft und im Kleingarten sind sichtbare Folgen davon. Niederschläge treten in der Klimakrise häufiger kurz und heftig auf. Die Veranstaltung greift deshalb Fragen auf wie: Wie entwickelt sich die Wasserhaushaltssituation in Dessau-Roßlau und Umgebung? Welche Folgen sind bereits heute sichtbar? Und welche Lösungen können helfen, Wasser besser in der Landschaft zu halten und Natur sowie Landwirtschaft widerstandsfähiger zu machen? Ergänzend ist ein Wasser-Quiz geplant.
